
*Am 27. November 1972 machte Horst Reber übrigens eigene Schlagzeilen, als er sich in Trier als Geisel gegen eine herzkranke Mutter von fünf Kindern, freiwillig austauschen ließ. Zwei Gangster hatten die Frau in ihrem Geschäft überfallen und als Geisel genommen. Horst Reber, damals als BILD-Reporter von Frankfurt zwecks aktueller Berichterstattung des Dramas nach Trier gefahren, hatte sich nach einer Polizei-Pressekonferenz („Wir brauchen dringend einen Geiselaustausch“) spontan als Austausch-Geisel zur Verfügung gestellt. Mit Nervenkraft und Umsicht gelang es nach neun Stunden gemeinschaftlich mit der Polizei und dem DRK den aufsehenerregenden Kriminalfall mit geglücktem Geiseltausch unblutig zu beenden. Für diesen Sondereinsatz wurde Horst Reber das Bundesverdienstkreuz verliehen.
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